 | Mit über 100 stimmberechtigten Mitgliedern war die 20. ordentliche Jahreshauptversammlung der Bulldog- und Schlepperfreunde Württemberg e.V. am 19. März 2011 in Eberdingen erfreulich gut besucht. Kein Wunder: Die turnusmäßig anstehenden Wahlen brachten einen Wechsel im Vorstand. Alfred Vogel, der bisherige 1. Vorsitzende, wurde mit großem Beifall und vielen Dankesworten verabschiedet. Wie bereits im Vorfeld der Hauptversammlung angekündigt, hatte er sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Zehn Jahre lang hat Vogel die Bulldog- und Schlepperfreunde geführt und die Vereinsarbeit mit konstruktiven Ideen und öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen bereichert. Jetzt sei es an der Zeit, so Vogel, den Vorsitz in jüngere Hände zu legen. Als künftiger Ehrenvorsitzender werde er den Verein aber weiterhin mit Rat und Tat unterstützen. Zum neuen 1. Vorsitzenden wählte die Versammlung einstimmig Jürgen Hummel. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern der Vereins und hatte von Anfang an das Amt des Schriftführers inne. Neuer Schriftführer ist Dieter Horn, Jugendleiter bleibt Philipp Mohl. Weitere Vorstandsmitglieder sind Holger Berg (2. Vorsitzender), Peter Feucht (Kassier) sowie die Beisitzer Bernd Dietrich, Reinhard Düfert, Alfred Schach, Markus Schüle und Theo Weidenthaler. Hier das erste Statement des neuen 1. Vorsitzenden der BuSF: "Liebe Schlepperfreundinnen und Schlepperfreunde, der März hat gewaltige Änderungen gebracht. Ich wurde zum 1. Vorsitzenden der Bulldog- und Schlepperfreunde gewählt und in Baden-Württemberg wird zum ersten Mal ein grüner Ministerpräsident regieren – die CDU muss nach 58 Jahren in die Opposition. Die politische Sache lassen wir aber gleich wieder beiseite. Mein Amtsantritt als 1. Vorsitzender wird uns alle genug beschäftigen. Ich freue mich, dass alle, die auf der Hauptversammlung waren, mich gewählt haben. Ich werde versuchen, euer Vertrauen nicht zu enttäuschen. Gleichwohl ist es eine große Herausforderung für alle Vorständler. Alfred hatte als Rentner natürlich alle Zeit der Welt, sich voll und ganz um die Belange des Vereins zu kümmern und das hat er über alle Maßen gut gemacht, mit einem sehr großen Engagement. Bei mir sieht das gezwungenermaßen ganz anders aus: Ich stehe noch voll im Berufsleben, meine Kinder sind noch nicht aus dem Haus und meine Frau geht auch arbeiten. Damit ist mein Zeitbudget ein ganz anderes und vor allem viel, viel kleiner. Das wird zwangsläufig Auswirkungen haben. Ich werde sicherlich nicht so häufig Präsenz zeigen können wie Alfred, sei es am Wochenende auf Veranstaltungen, sei es unter der Woche bei Vorbereitungen für Schleppertreffen, gemeinsamen Ausflügen und Ausfahrten oder für Auftritte wie zum Beispiel bei der Retro Classics. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass es ordentlich Zeit kosten wird, den Verein auch ohne Veranstaltungen am Laufen zu halten. Redaktionsbesprechung für unsere Vereinszeitschrift "Der Schlepperfreund", Vorbereitung von Sitzungen, Renovierung der Geschäftstelle organisieren, sind nur ein paar Punkte, und dann bin ich noch keinen Meter Schlepper gefahren, von anderen Hobbies ganz zu schweigen. Aber ich werde mein Bestes tun und wenn alle, die mir bereits ihre Unterstützung angeboten haben, ihr Versprechen auch einlösen, sehe ich der kommenden Zeit beruhigt entgegen. Das Arbeitspensum, das Alfred bisher geleistet hat, muss zum einen aufgeteilt werden, zum anderen hat auch er natürlich zugesichert, dass er weiterhin für uns zur Verfügung steht. Und die anderen fleißigen Helfer müssen künftig ebenso fleißig bei der Stange bleiben wie bisher – vielleicht sogar noch ein wenig mehr. In diesem Sinne wünsche ich mir und euch erfolgreiche Vorstandsarbeit und dennoch oder gerade deswegen viel Spaß an unserem Hobby. Jürgen Hummel, 1. Vorsitzender der Bulldog- und Schlepperfreunde Württemberg e.V." 26.03.2011 |  |