 |  Der Termin war klar. Das zweite Wochenende im September des Millenniumsjahrs 2000 ist unser Wochenende, da findet unser Bulldogtreffen statt. Das Jahresereignis der Bulldog- und Schlepperfreunde Württemberg. Unser neuer Vorstand hatte viel Glück und fand, da uns der Hof vor der Brotfabrik in Hochdorf nicht mehr zur Verfügung steht, einen neuen Veranstaltungsort. Die Familie Däuble in Möglingen stellte Ihren Aussiedlerhof für uns bereit, mit allem was dazugehört. Dafür nochmals allerherzlichsten Dank!

Wie's sich gehört hatte der Wettergott schon einige Tage vorher die Sonne auf "schön" gestellt und so war es kein Wunder, dass schon am Donnerstag die ersten Schlepperfreunde mit Ihren Fahrzeugen in Möglingen eintrafen. Von Lindau bis Gmünden und von Heidenheim bis Pirmasens folgten die Freunde unserer Einladung, herzlichen Dank an alle Teilnehmer. 
Zwei Tage lang Treffen, ein Novum bei uns, sehr gut angekommen und von den Freunden von Donnerstag bis Montag zu Gesprächen und Diskussionen, bis in die Nacht eifrig genutzt. Unser Vorstand hat sich verjüngt und gleich Schwerarbeit geleistet, die Organisation eine solchen Treffens ist keine leichte Aufgabe, jedoch haben unsere Vorstände diese vorzüglich geIöst, so schnell macht das keiner nach, davon bin ich überzeugt! Demzufolge waren unter den Teilnehmern viele neue und junge Gesichter zu sehen, also funktioniert die Vereinsarbeit und wir brauchen uns über den Nachwuchs keine grauen Haare wachsen zu lassen. |  | Eine sehr bunte und vielseitige Fahrzeugmeute von Agria bis Wahl tummelte sich ab Samstagnachmittag auf dem Veranstaltungsgelände und dem nahen Stoppelacker, so dass die Zuschauer immer etwas in Bewegung, bei der Arbeit zu bestaunen hatten. Entweder beim Dreschen, am Holzhacker, der Bandsäge oder wie schon gesagt auf der Spielwiese am Pflug oder auch Stämmeschleppen. 
Staunende Augen gab's natürlich auch an der Frankenhauser'schen Dampfmaschine, dampfend und pfeifend machte sie auf sich aufmerksam, live und in Bewegung, die Väter konnten ihren Kindern nicht genug erklären, kennen doch nur die allerwenigsten einen echten "Dampfer" noch aus der Erinnerung, hier muss dann schon der Opa herhalten, oder eben die Tage mit der eigene Spielzeugdampfmaschine mussten wieder ins Gedächtnis zurückgerufen werden. 
Viele bereits in Vergessenheit geratene Handwerkskünste wurden vorgeführt: Zimmermänner, Seilflechter, Schmiede, um nur einige zu nennen hatten sich eingefunden und präsentierten dem interessierten Publikum ihre Fertigkeiten. Zum Abschluss des Treffens konnte sich dann jeder aktive Teilnehmer (immerhin 340 Fahrzeuge waren angemeldet), ein Gastgeschenk abholen. Sicherlich wird diese schöne Wanduhr mit unserem Vereinslogo einen Ehrenplatz in so mancher "Schraubstube" erhalten. Roland Podewils

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