Socke
Anmeldedatum: 31.05.2007 Beiträge: 1
| Verfasst am: 01.06.2007, 00:03 Titel: Halbdiesel startet schlecht |  |
| Hallo,
ich habe mal eine Frage zu meinem Halbdiesel D2806:
(Sorry, wird etwas länger, versuche alles Beobachtetete darzustellen...)
Also: Lanz D2806 in erbärmlichem Zustand gekauft, Substanz aber rettbar. Motor kpl. zerlegt, Reglergehäuse alle Dichtungen und Lager neu etc., Umrüstung auf Glühkerze von Heino Dreyer...
Gestern erster Startversuch. Auffällig: Glühkerze funktioniert (natürlich), wenn der Motor einspritzt, tut sich auch was (nur nicht genug). Anwerfen mit dem Anlasser (der durchzieht bis zum Einspritzen!) nur mit langer Orgelei und viel Pumpen möglich - einfacher ist das Anwerfen von Hand, der schaukelt sich fast von alleine an, dauert aber und funktioniert eigentlich nur dann gut, wenn die Person am Vorpumphebel den richtigen
Punkt erwischt.).
Wenn der Motor erstmal läuft, dann tut er es so gut und sauber, es ist die wahre Pracht... Leerlauf, Vollgas- (fast, s.u.) einwandfrei. Also Motor ist gesund, hat gute Kompression, beim Starten tut sich aber nur nennenswertes, wenn man im richtigen Moment vorpumpt - die Einspritzmenge beim "Pendeln" scheint nicht auszureichen-er zündet zwar,
aber das reicht irgendwie nicht aus, den Motor anlaufen zu lassen. So als würde die eingespritzte Dieselmenge zu klein sein (ich gebe natürlich Vollgas!). Einzig auffällig ist:
Da wir den Reger kpl. zerlegen mussten (hat wohl jahrelang in Wasser gelaufen...), haben wir auch die Exzenterwelle für die Reglergabel ausgebaut etc. Wir haben zwar die Position markiert un die Welle auch wieder dahin gestellt, aber:
Offenbar ist die Position nicht korrekt. Ich habe zwar in der Reparaturanleitung das Thema "Reglereinstellung" aufmerksam gelesen und versucht zu befolgen, aber ich glaube,
es ist mir nicht gelungen. Jedenfalls passiert folgendes: Wenn ich den Motor von Standgas aus hochdrehen lasse, verbleibt er auf dieser Drehzahl, auch wenn ich Gas wegnehme. Erst das Drosseln der Drehzahl über den Vorpumphebel unter die max. Drehzahl lässt den Motor
langsamer werden. Danach ist alles ok.
Deshalb hier zwei Fragen:
1.) Kennt jemand das Problem mit dem Anspringen und möglicherweise die Lösung?
2.) Hängt das mit der Reglereinstellung zusammen? Und, wohin sollte ich die Exzenterwelle stellen, um das lt. Werkstatthandbuch notwendige Spiel einzustellen. |
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Socke-1 Gast
| Verfasst am: 05.04.2008, 02:55 Titel: Nun geht's |  |
| Da das Thema ja brennend interessiert hat und so viele Tipps eingegangen sind, möchte ich hier nicht zögern und die waren Gründe für das schlechte Anspringen preisgeben:
1.) Das Hauptproblem war ein nicht korrekt befestigtes Schwungrad auf der Kupplungsseite, weswegen die Kupplung durchrutschte - immer genau entgegengesetzt zum Motor... Kupplungtreten half (ein Lob auf Digitalkameras: Ohne die hätte ich länger gesucht...).
2.) Warum die Regelung zeitweise nicht gut ging, keine Ahnung, mittlerweile läuft der Motor tadelllos.
3.) Ein ganz wichtiges Kriterium: Die Einspritzung. Wenns da nicht zu 100% klappt, wird es schwierig-wir hatten sogar mit Nachrüst-Düseneinsätzen schlechte Ergebnisse.
3.) Mittlerweile haben wir einen neuen, Original-Lanz Düseneinsatz, aber so wirklich Überzeugend ist das noch nicht....
Nur für den Fall, daß jemand per Suche auf Lösungen hofft... |
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