Der Schlepperfreund Nr. 75, Jugendschrauberkurs 2008
Schrauberkurs für die BuSF-Jugend
Erfahrene Referenten geben jungen Schraubern praktische Hilfestellung

Die Schrauberkurse des Vereins der Bulldog- und Schlepperfreunde Württemberg sind ein gefragtes und geschätztes Angebot. Nicht nur erfahrene Oldtimerbesitzer sind da gerne zur Stelle, auch der BuSF-Nachwuchs ist ganz Ohr, wenn er von "alten Hasen" Hinweise und Tipps zur Restaurierung historischer Maschinen erhält. Kein Wunder, dass der von Jugendleiter Gustav Faigle im letzten Quartal vergangenen Jahres organisierte Kurs zum Thema "Grundlagen der Motorentechnik an Einzylinder-Viertaktmotoren" großen Anklang hatte.

Schnee, Kälte und schlechte Straßenverhältnisse waren für den 22. November 2008 angesagt. Trotzdem traf jeder angemeldete Teilnehmer pünktlich in der Gewerblichen Schule Öhringen ein. Fast alle kennen sich übrigens von den Grillfesten im Erlebnispark Tripsdrill oder den traditionellen BuSF-Jugendausflügen: Robin Burkhardt, Jan Diesse, Tom Entenmann, Jan Leyh, Philipp Mohl mit Freundin Stefanie Ebner und Roman Stahl. Neu in der Runde waren Steffen Szenger und sein Freund Uli Schweizer. Jüngster Nachwuchs-Schrauber war der 10-jährige Felix Meeh. Als Gustav Faigle die jungen Leute und ihre Begleiter zu Kursbeginn begrüßte und ihnen die Referenten Wilhelm Püngel und Jochen Müller vorstellte, war ihm anzumerken, dass er sich über die vollzählige Teilnahme freute.

Im ersten "Unterrichtsblock" war Theorie angesagt. Inhalt: Einführung in die Motorentechnik. Wilhelm Püngel erklärte die Funktionsweise der Verbrennungsmotoren anhand von Folien und Schaubildern. Nachdem auch das Viertaktprinzip vorgestellt und begriffen war, folgte in der Werkstatt die Praxis. Original Einzylinder-Motoren standen als Übungsobjekte bereit und durften auseinander genommen werden. Aber auch wenn die praktische Arbeit noch so viel Spaß macht, theoretische Kenntnisse sind genau so wichtig. So wurden Gemischbildung, Zündung, Schmierung durchgesprochen und in der Werkstatt die Einstellung des Ventilspiels erklärt.

Bevor die Konzentration nachließ, wurde Pause gemacht und Faigle hat im Namen des BuSF-Vorstands Referenten und Kursteilnehmer zum Pizza-Essen eingeladen. Danach ging es wieder an die praktische Arbeit. Aufgabe war die Montage der zerlegten Motoren. Hier gab es vor allem wichtige Hinweise zur Kolbenringmontage und der generellen Handhabung der Einzelteile.

"Es war ein spannender Schrauberkurs" resümierte der Jugendleiter als er sich bei den beiden Referenten bedankte. Den Kursteilnehmern wünschte er eine gute Heimreise und bei der Anwendung des Gelernten viel Erfolg.

Irmgard Wehner


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